Visualisierung

ich mach mir die Welt…

so einfach wie es klingt, ist es auch!

Wir denken ständig und auch gerne in Bildern. Wenn die Bilder positiv sind fühlen wir uns wohl. Sind sie negativ oder mit Angst besetzt, fühlen wir uns hingegen schlecht. Häufig sind unsere inneren Bilder eher negativ. Mit der Methode „Visualisierung“ können wir das ändern, sowohl für einzelne Themen- oder Lebensbereiche als auch für das (Arbeits-)Leben insgesamt.

Visualisieren kann man mit verschiedensten Methoden: Vision-Boards, Fließtexten, Mind-Maps oder Meditationen.

1. Stellen Sie sich Ihr Leben oder Aspekte davon vor, wenn es richtig klasse ist und Sie sich rundum wohlfühlen.

2. Beginnen Sie mit 10 Sätzen, die einzelne Aspekte Ihres Lebens ausdrücken. Wenn es Ihnen zunächst leichter fällt, dann schreiben Sie die 10 Sätze auf. Später können Sie zum gedanklichen Vorstellen und gefühlten Erleben übergehen, denn damit erreichen Sie den besten Effekt.

3. Stellen Sie sich vor, Sie springen jetzt einfach in die Zukunft. Sie treffen dort eine Person die Ihnen sehr ähnelt, aber das Leben lebt, das Sie möchten.

4. Achten Sie auf Ihre Formulierungen: statt „ich bin nicht mehr arm“ verwenden Sie lieber den Ausdruck „ich bin reich oder ich lebe in Fülle“.

5. Formulieren Sie Ihre Vision in der Gegenwart, als wären sie jetzt im Moment bereits Realität.

6. Sagen Sie sich die Sätze nicht nur vor, sondern durchleben Sie sie in Gedanken so intensiv wie möglich, als lebten Sie diese Zukunft im Hier und Jetzt.

7. Erleben Sie jeden Abend einen der Sätze und beginnen Sie nach zehn Tagen von vorne.

8. Den größten Effekt erreichen Sie, wenn Sie die Visualisierungsübung kurz vor dem Einschlafen oder kurz nach dem Aufwachen durchführen, weil Sie da im sogenannten Alphazustand sind. Im Alphazustand sind wir entspannt und fokussiert zugleich, sozusagen in einem erhöhten Wahrnehmungszustand und im Flow. Ideal zum Absichten treffen, Kreieren und Visualisieren.

9. Ihre Visualisierung führt dann am schnellstem zum Erfolg, wenn Ihnen der Spagat gelingt: ich habe eine Vision, vertraue auch darauf, dass sich das Beste daraus für mich ergeben wird und ich lass mich überraschen, was es ganz genau wird.

10. Sie werden positiv überrascht sein, dass sich auf diese Weise noch genialere Dinge ergeben, als Sie sich jemals erträumen könnten.

Diese Übung soll Ihren Fokus auf das Positive lenken und bietet Ihnen eine Möglichkeit eine gedankliche Liste zu erstellen, auf die sie in schwierigen, stressreichen oder überfordernden Situationen zurückgreifen können. So sammeln Sie präventiv positive Gefühle und Empfindungen, um zukünftig schwierigere Situationen besser meistern zu können.

Sinn der Übung ist das Sammeln von Empfindungen, die sie besonders mögen, die sie glücklich machen. Schließen Sie Ihre Augen und überlegen sich:

1. Was rieche ich gerne, das mich glücklich macht? Stellen Sie sich den Geruch vor, als würde er gerade vor Ihrer Nase sein. Spüren Sie, wie der Geruch sich in Ihrer Nase und in Ihren Emotionen ausbreitet.

2. Was fühle ich gerne, das mich glücklich macht? Stellen Sie sich vor, Sie ertasten mit Ihren Händen etwas, dass Ihnen gute Laune bereitet.

3. Was höre ich gerne, das mich glücklich macht? Erleben Sie das Geräusch, das Lied, den Ton nur gedanklich und spüren sie, was das mit Ihnen macht.

4. Was schmecke ich gerne, das mich glücklich macht? Stellen Sie sich vor, wie Ihre Geschmacksknospen im Mund das leckerste, delikateste erleben, das Sie je geschmeckt haben. Konzentrieren Sie sich ganz auf diese sinnliche Wahrnehmung.

5. Was sehe ich gerne, das mich glücklich macht? Stellen Sie es sich vor Ihrem inneren Auge vor, ohne die Augen zu öffnen.