KIVA V TU-Darmstadt

Historie der Studienprojekte

Merkmale der Darmstädter Studienprojekte

Studienprojekte sind gekennzeichnet durch die Art der Problemstellung, die von den Studierenden bearbeitet werden müssen, das didaktische Konzept und die Rahmenbedingungen. Im Zentrum erfolgreicher Darmstädter Studienprojekte stehen komplexe, offene und gesellschaftlich relevante Aufgaben. Diese sollen zukünftig im Rahmen von KIVA um interdisziplinäre Problemstellungen erweitert werden. Mit Hilfe dieser Lehrform wird studienendenzentriertes, problem- und handlungsorientiertes sowie forschungsorientiertes Lernen ermöglicht.

Studienprojekte unterscheiden sich von instruktionsorientierten Veranstaltungsformen nicht nur durch ihre fachübergreifende Aufgabenstellung und das didaktische Konzept sondern ebenso durch Selbsterarbeitungs- und Teamprozesse. Die Studienprojekte haben einen definierten Anfang und ein definiertes Ende mit Ergebnisdokumentation und –präsentation. Die Projekte erfordern bei ihrer Bearbeitung einen Plan durch die Studierenden, wecken individuelles Interesse und müssen den Studierenden einen geeigneten Handlungs- und Entscheidungsspielraum lassen. Dadurch können in dieser Lehrform Methoden-, Sozial- und Selbstkompetenzen integrativ mit Fachkompetenzen erworben werden.

Dabei verändern die hochschuldidaktisch geschulten Lehrenden ihre Rollen, sie beraten und unterstützen die studentischen Gruppen. Als Lehrende gestalten sie die Rahmenbedingungen dieses Lernens. Ihr Gestaltungsspielraum während der Konzipierung eines Studienprojektes liegt neben der Aufgabe in den Kompetenzen, die als „learning outcomes“ angestrebt werden sollen, dem Betreuungskonzept oder des Unterstützungssystems sowie der Prüfungsform und der Evaluation.

Am Beispiel von emb konnte gezeigt werden, dass sich das Unterstützungssystem von Professor_innen, didaktisch geschulten Team- und Projekttutor_innen als auch die Form einer einwöchigen Blockveranstaltung bewährt haben.