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Häufig gestellte Fragen von Lehrenden

Die Evaluation dient in erster Linie der Rückmeldung des mit der evaluierten Lehrveranstaltung verbundenen Lehr- und Lernerfolges. Das anonyme Feedback der Studierenden bietet Ihnen die Möglichkeit, Ihre Lehrveranstaltungen und Ihre Lehrtätigkeit besser einzuschätzen, zu reflektieren und gegebenenfalls zu verbessern.

Die Rückmeldung der Ergebnisse gibt Ihnen überdies die Gelegenheit, mit den Studierenden ins Gespräch zu kommen und Unklarheiten zu besprechen. Gegebenenfalls können Sie auch einen Ausblick auf Veränderungsideen geben und die Studierenden um eine erste Einschätzung bitten.

Bei der Nutzung Ihrer Evaluationsergebnisse zur Weiterentwicklung Ihrer Lehrveranstaltung steht Ihnen die HDA gerne zur Seite. Wenden Sie sich bei Interesse an:

Arbeitsbereich Hochschuldidaktische Weiterbildung und Beratung
Leitung: Dr. Annette Glathe
| Telefon: (06151) 16-76668

Gemäß der Evaluationsrichtlinie der TU Darmstadt ist jeder Fachbereich verpflichtet, nach einem festgelegten Turnus alle drei Semester sämtliche Veranstaltungen zu evaluieren, die in dem Semester stattfinden. Außerhalb dieser turnusgemäßen Vollerhebung entscheiden die Fachbereiche/Institute bzw. einzelne Lehrende selbst, ob eine zusätzliche LV-Evaluation durchgeführt werden soll.

Wenn Sie Veranstaltungen außerhalb der Vollerhebung Ihres Fachbereichs/Instituts evaluieren möchten, wenden Sie sich bitte zunächst an Ihre/n zuständige/n AnsprechpartnerIn. Sind nur einzelne Lehrveranstaltungsevaluationen geplant, kann die Absprache auch direkt mit der HDA erfolgen. Bitte beachten Sie, dass die Kosten in diesem Fall gegebenenfalls von den Lehrenden selbst getragen werden müssen.

Lehrende, die zum ersten Mal an der TU Darmstadt Veranstaltungen anbieten, können diese im Rahmen des Erstlehrendenprojekts kostenlos evaluieren lassen.

Die HDA verschickt zu Beginn der Vorlesungszeit die aktuellen Druckvorlagen der Fragebögen an die AnsprechpartnerInnen der einzelnen Fachbereiche/Institute. Diese leiten die Fragebögen (und die zugehörigen Deckblätter) an die einzelnen Lehrenden weiter und sind auch für zusätzlich benötigte Bögen zuständig.

Da die Fragebögen regelmäßig überarbeitet werden, sollten übrige Bögen aus vorigen Semestern nur nach Absprache mit dem/r AnsprechpartnerIn verwendet werden. Jede Fragebogenversion enthält einen eigenen Barcode und kann deshalb nicht zusammen mit anderen Versionen ausgewertet werden.

Wir empfehlen, die Evaluation zu Beginn des letzten Drittels der Veranstaltung durchzuführen. Die TeilnehmerInnen haben zu diesem Zeitpunkt einen hinreichenden Eindruck bekommen, um die Veranstaltung sinnvoll bewerten zu können und es bleibt noch genug Zeit, um die Ergebnisse in einer der letzten Sitzungen an die Studierenden zurückzumelden und gegebenenfalls mit ihnen zu besprechen.

Die Evaluation kann aber auch zu einem früheren Zeitpunkt durchgeführt werden, z.B. wenn Sie aufgrund der Ergebnisse eine Modifikation der laufenden Veranstaltung vornehmen möchten.

  • Es wird die aktuelle Fragebogenversion verwendet. Ältere Fragebogenversionen weisen andere Barcodes auf und können nicht zusammen mit neuen Bögen ausgewertet werden.
  • Es wird nur eine Fragebogenversion verwendet. Vorlesungs- und Seminarbögen bzw. deutsche und englische Bögen können nicht zusammen ausgewertet werden!
  • Das Deckblatt stimmt mit der evaluierten Veranstaltung überein (Änderungen des Veranstaltungstitels oder der Lehrenden bitte auf dem Deckblatt vermerken!).
  • Bitte beachten Sie die Anleitung zur Vervielfältigung von Fragebögen. Fragebögen von ungenügender Qualität werden beim Einlesen u.U. nicht vollständig erkannt!
  • Zum Ausfüllen der Fragebögen stehen etwa 10 – 15 min Zeit am Ende Ihrer Lehrveranstaltung zur Verfügung.
  • Um die Anonymität der Befragung zu garantieren, sollten Lehrende generell keinen Zugriff auf ausgefüllte Fragebögen haben. Die Bögen sollten deshalb von teilnehmenden Studierenden, der Fachschaft oder StudienkoordinatorInnen eingesammelt und in einem Umschlag oder Karton verschlossen in der Sammelstelle des Fachbereichs abgegeben oder per Hauspost direkt an die HDA verschickt werden.
  • Die Mindestteilnehmeranzahl von 10 TeilnehmerInnen für eine schriftliche Lehrveranstaltungsevaluation ist erreicht.

Der Umschlag mit den ausgefüllten Fragebögen wird bei der zuständigen Stelle Ihres Fachbereichs/Instituts abgegeben. Auf diese Weise wissen die AnsprechpartnerInnen fortlaufend über den Stand der Evaluation Bescheid.

In einzelnen Fällen (z.B. wenn keine Vollerhebung am Fachbereich stattfindet und nur wenige Lehrveranstaltungen evaluiert werden), können die Fragebögen per Hauspost auch direkt an die HDA gesendet werden:

Hochschuldidaktische Arbeitsstelle, AG Evaluation, Hochschulstr. 1, Gebäude S1 | 03, Raum 155a

Die maschinell generierten Ergebnisberichte der einzelnen Veranstaltungen werden den Lehrenden per E-Mail an die uns vorliegende Adresse zugeschickt. Normalerweise geschieht dies innerhalb einer Woche nach Eingang der Fragebögen. Bei einem sehr hohen Evaluationsaufkommen kann die Auswertung u.U. auch etwas länger dauern.

Generell gilt: Die Bögen werden nach Reihenfolge des Eingangs bearbeitet. In dringenden Fällen nehmen Sie Kontakt mit uns auf und wir können einzelne Veranstaltungen bevorzugt auswerten.

Unserer Erfahrung nach liegt dies meist an einem der folgenden Gründe:

  • Ihre E-Mailadresse hat sich geändert
  • Ihre Veranstaltung wurde ursprünglich unter einem/einer anderen Lehrenden angemeldet
  • Auf der Anmeldeliste für die Evaluation wurden Sie nicht als (Sekundär)DozentIn vermerkt

Bei Änderung Ihrer E-Mailadresse oder einem Wechsel der Lehrenden vermerken Sie bitte alle Änderungen auf dem Deckblatt Ihrer Veranstaltung, teilen dies dem/der AnsprechpartnerIn Ihres Fachbereichs mit oder kontaktieren uns direkt. Bitte achten Sie darauf, alle Lehrenden, die eine Auswertung bekommen sollen, bei der Anmeldung zur Evaluation zu vermerken.

Bei Fragen zu ausstehenden Ergebnissen erreichen Sie uns unter:

Telefon: (06151) 16-76674/-76675

E-Mail:

Laut Evaluationsrichtlinie der TU Darmstadt sollten die Evaluationsergebnisse den Studierenden spätestens in einer der letzten Sitzungen der Lehrveranstaltung vorgestellt und mit ihnen besprochen werden. Dies bietet Ihnen die Möglichkeit, mit den Studierenden ins Gespräch zu kommen und eventuelle Unklarheiten zu besprechen. Gegebenenfalls können Sie auch einen Ausblick auf Veränderungsideen geben und die Studierenden um eine erste Einschätzung bitten.

Zur Vorbereitung der Besprechung können Sie z.B. die Fragen mit den positivsten und negativsten Antwortausprägungen oder mit den größten Standardabweichungen aussuchen. Alternativ bietet es sich an, einige wichtige Punkte auszuwählen, beispielsweise diejenigen, die von Ihrer eigenen Selbsteinschätzung abweichen.

Auch bei den Antworten auf die offenen Fragen können Sie Punkte herausgreifen, die für Sie von besonderem Interesse sind. Eine aufwendigere Variante besteht darin, die einzelnen offenen Antworten zu kategorisieren.

Neben den Lehrenden erhält auch der/die StudiendekanIn Ihres Fachbereichs (bzw. der/die geschäftsführende DirektorIn am Institut) die Ergebnisberichte der Lehrveranstaltungsevaluation. Einmal pro Jahr werden die aggregierten Ergebnisse aller Veranstaltungsarten in einem Bericht an den Vizepräsidenten für Studium und Lehre zusammengefasst; die Ergebnisse einzelner Veranstaltungen sind daraus jedoch nicht mehr ablesbar.

Bei Evaluationen, die nicht vom Fachbereich, sondern direkt von einzelnen Lehrenden in Auftrag gegeben werden (z.B. im Rahmen des Erstlehrendenprojekts), erfolgt keine Ergebnisweitergabe an Dritte.

Auf Wunsch der Lehrenden können Berichte mit aggregierten Daten erstellt werden (z.B. Profillinienberichte für einzelne Lehrende zur Einordnung ihrer Ergebnisse im Vergleich zu ähnlichen Veranstaltungen). Aus diesen Berichten sind jedoch keine Ergebnisse einzelner Veranstaltungen oder einzelner Lehrendender abzulesen.

Es ist möglich, spezielle Fragebögen für besondere Veranstaltungsformate zu entwickeln. Generell sollten neue Fragebogenversionen jedoch immer die in der Evaluationsrichtlinie festgeschriebenen obligatorischen Angaben der Studierenden sowie die vier Präsidiumsfragen enthalten.

Darüber hinaus ist der von der HDA entworfene Kernfragebogen eine notwendige Bedingung für die Vergleichbarkeit von Lehrveranstaltungen innerhalb eines Fachbereichs und die Umsetzung des für die Fachbereiche angestrebten Berichtswesens.

Da Fragebogenänderungen außerhalb der turnusgemäßen Vollerhebung mit Kosten verbunden sind, sollte die Finanzierung zuerst mit dem/der AnsprechpartnerIn in Ihrem Fachbereich/Institut geklärt werden. Bitte beachten Sie außerdem, dass individuelle Fragebogengestaltungen zeitaufwendig sind und ein frühzeitiger Kontakt mit uns die Voraussetzung dafür ist.

Die Mindestteilnehmerzahl für eine schriftliche Lehrveranstaltungsevaluation ist festgelegt und liegt bei Vorlesungen, Seminaren und Praktika bei zehn Personen, bei Übungen und Tutorien bei sechs Personen.

Ist am Tag der Evaluation die MindestteilnehmerInnenzahl unterschritten, kann aus Datenschutzgründen keine schriftliche Evaluation mit Fragebögen erfolgen! Grundsätzlich empfehlen wir, den Evaluationszeitpunkt bereits zu Beginn des Semesters mitzuteilen, um allen Studierenden die Teilnahme zu ermöglichen.

Sollten am Evaluationstermin zu wenige TeilnehmerInnen anwesend sein, können Sie stattdessen eine alternative Form der Evaluation durchführen (z.B. ein mündliches Feedbackgespräch).