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Die Evaluationsrichtlinie der TU Darmstadt

Im Wintersemester 2010/2011 wurde erstmalig eine Evaluationsrichtlinie der TU Darmstadt als Regelwerk zur Evaluation der Lehrveranstaltungen im Senat verabschiedet. Nach einem Zeitraum von drei Jahren wurde sie erneut im Senat diskutiert und in leicht abgeänderter Form für einen Zeitraum von sechs Jahren im Oktober 2014 verabschiedet.

Wesentliche Kernpunkte der Evaluationsrichtlinie:

  • Die Lehrveranstaltungsevaluation an der TU Darmstadt dient der Sicherung und Steigerung der Qualität und der Effizienz der Lehre. Sie bietet den einzelnen Lehrenden eine konstruktive Rückmeldung des mit ihren Lehrveranstaltungen verbundenen Lehr- und Lernerfolgs aus Sicht der Studierenden. Auf Fachbereichsebene liefert die Lehrveranstaltungsevaluation einen Beitrag zur Überprüfung der Studierbarkeit.
  • Alle Fachbereiche evaluieren nach einem festgelegten Turnus mindestens jedes dritte Semester flächendeckend sämtliche Lehrveranstaltungen, die in diesem Semester stattfinden.
  • Alle verwendeten Fragebögen enthalten obligatorische Fragen zu allgemeinen Angaben der Studierenden sowie die sogenannten „Präsidiumsfragen“ zur zusammenfassenden Einschätzung der Lehrveranstaltung.
  • Die Evaluationsergebnisse werden den Lehrenden zeitnah zur Verfügung gestellt und sollen den Studierenden spätestens in einer der letzten Vorlesungswochen im Rahmen der Lehrveranstaltung vorgestellt und mit diesen diskutiert werden.
  • Die StudiendekanInnen erhalten die Evaluationsergebnisse aller Lehrveranstaltungen an ihrem Fachbereich sowie einen aggregierten Auswertungsbericht, der innerhalb des Fachbereichs diskutiert wird und Eingang in die institutionelle Evaluation findet.