Die Qualitätssicherung und –verbesserung der Lehre gilt mittlerweile als wichtige Kernaufgabe an deutschen Hochschulen. Innerhalb dieses Rahmens ist es deshalb auch für die Lehrenden selbst wichtig in regelmäßigen Abständen über die jeweiligen Lehrveranstaltungen zu reflektieren. Die Begrifflichkeit Qualität der Lehre fasst dabei einen Themenkomplex und Prozess zusammen, der unterschiedliche Facetten und Komponenten innerhalb der Hochschullehre beschreibt und aufgrund dessen auch nur sehr schwer auf eine einheitliche Definition herunter zu brechen ist. Eine gute Übersicht und einen ersten Einblick über diesen Prozess gewährleistet das sogenannte multifaktorielle Modell des Psychologen Heiner Rindermann, welches grafisch beschreibt inwiefern die Wechselwirkungen zwischen Hochschullehrenden, Studierenden und äußeren Rahmenbedingungen Auswirkungen auf den Lehrerfolg haben können.
Um eine Qualitätssicherung und –prüfung der Hochschullehre herstellen zu können, kann die Evaluation durch z.B. Studierendenrückmeldungen ein Medium sein, um in diesen Prozess aktiv und produktiv einzuwirken. Sie soll dabei helfen, einen Zustand zu dokumentieren und auf dessen Grundlage mit einem gesunden Abstand zu betrachten, wie sich die alltägliche Arbeit aus Sicht der eigentlichen Rezipienten der Hochschullehre darstellt.
Die Hochschuldidaktische Arbeitsstelle (HDA) bietet Beratung und Unterstützung rund um das Thema Evaluation von Lehre und Studium an. Insbesondere bietet sie Fachbereichen, Studienprogrammen und anderen Hochschuleinrichtungen Unterstützung beim Aufbau und der Etablierung einer systematischen Lehrveranstaltungsevaluation, die das Ziel hat, die Qualität der Lehrveranstaltungen und damit des Studienangebotes zu sichern und darüber hinaus kontinuierlich weiter zu entwickeln und zu verbessern.
Dabei richten wir den Fokus auf unterschiedliche Dimensionen, die für die Gestaltung und den Erfolg der Hochschullehre eine wichtige Rolle spielen können, indem wir anhand von Fragebögen mit verschiedenen Fragen darauf eingehen. Diese unterschiedlichen Dimensionen können mit den Schlagwörtern Input, Prozess und Output kategorisiert werden. Die folgende Übersicht von Boris Schmidt und Tim Loßnitzer, welche sich unter anderem auch auf das bereits oben erwähnte Modell von Heiner Rindermann bezieht, beschreibt diesbezüglich welche Faktoren diese drei genannten Dimensionen insgesamt beschreiben können und somit auch Thematik unserer Fragebögen sind.
Summa summarum unterstützen wir somit gemeinsam mit Ihnen das Ziel der TU Darmstadt, allen Studierenden ein exzellentes Studium bieten zu wollen.